Wuppertal, wie neugierig bist du eigentlich?

Shownotes

ÜBER DIESE FOLGE

Wuppertal ist wahrscheinlich die Stadt mit der höchsten Studierendenquote unter Kindern und Jugendlichen. 2008 wurde hier die deutschlandweit erste Junioruni gegründet mit dem Ziel, Zukunftschancen unabhängig von persönlichen Bildungsvoraussetzungen zu schaffen. Die Junioruni ist ein Lernort, der ganz anders ist als der tägliche Schulunterricht und dadurch neue Perspektiven bietet.

Unser Gast, die Junioruni-Geschäftsführerin Dr. Ariane Staab, spricht in dieser Folge von »Sag mal, Wuppertal! darüber, warum ihr Job ein Sechser im Lotto ist, sie an die Kraft der Bildung für eine gute Zukunft glaubt und was passieren muss, damit es die Junioruni weiter geben kann.

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ÜBER DIESEN PODCAST

Wuppertal ist eine Stadt mit vielen Facetten, nicht alle davon glänzen. Gerade deswegen lieben wir Wuppertalerinnen und Wuppertaler unsere Stadt. In "Sag mal, Wuppertal!" holen wir spannende Menschen aus der Stadt vors Mikrofon und hören zu, was sie über das Leben entlang der Wupper und auf den umliegenden Hügeln zu erzählen haben. Wuppertal ist das neue Berlin, hat die Zeit geschrieben. Wir meinen: Wuppertal ist das neue Wuppertal. Deswegen produzieren wir DEN Podcast für DIE Stadt. Viel Vergnügen!

"Sag mal, Wuppertal" ist eine Produktion von [Podpod Studio](https://www.podpod.studio).

Habt ihr Fragen, Gästeideen oder Anregungen zu "Sag mal, Wuppertal"? Schreibt uns gerne an smw@podpod.studio.

Transkript anzeigen

00:00:00: Die Junior-Uni hat ab Minute eins so viel zurückgegeben, dass ich bis heute leidenschaftlich dabei bin und ich sage immer das ist mein persönlicher Sechser im Lotto.

00:00:11: Wir müssen bei den Kindern und Jugendlichen anfangen.

00:00:13: wir müssen Impulse setzen

00:00:14: wir müssen

00:00:15: sie auf ihrem Weg begleiten und bestmögliche Bildung einfach für alle zur Verfügung stellen.

00:00:21: Der Bildungsfunger ist groß, die Neugierde ist groß und Junior Uni ist ein Ort wo das offensichtlich seit vielen Jahren gut aufgefangen wird.

00:00:29: Und es soll natürlich auch immer wieder anstecken!

00:00:33: Ich glaube jeder von uns lernt jeden Tag dazu und wenn man da ganz offen rangeht und weiterhin versucht neugierig zu bleiben dann könnten wir alle zusammen mit der Welt tatsächlich ein bisschen verbessern.

00:00:48: Guten Morgen Friedrich!

00:00:49: Guten Morgen Tobias!

00:00:50: Beim heutigen Thema hast du mehr Ahnung als ich?

00:00:53: Das neue Semester hat begonnen

00:00:54: An der großen Wuppertaler Uni,

00:00:56: oben auf

00:00:57: dem Berg und auch in der kleinen Wuppertaaler Uni unten im

00:01:00: Tal mit dem wunderschönen Gebäude.

00:01:02: Ja

00:01:03: kaum zu übersehen – in Regenbogenfarben

00:01:05: direkt unten an der Loa Brücke!

00:01:06: Und ich glaube ehrlich gesagt kommt eine Stadt in Deutschland hat einer derartige Studierendenquote unter achtzehnt wie Wupperteal.

00:01:13: Deswegen vielleicht haben viele Städte versucht es uns nachzumachen und auch Junior Unis gebaut?

00:01:18: Und wie's dazu eigentlich gekommen ist was man in der Junior Uni alles erleben kann Das erzählt uns heute.

00:01:24: Dr.

00:01:24: Ariane

00:01:24: Stab, die Geschäftsführerin

00:01:27: der Junior

00:01:27: Uni und eigentlich der größten Bildungsidee, die diese Stadt vielleicht jemals hatte.

00:01:39: Guten Morgen und herzlich willkommen, Dr.

00:01:40: Ariana Stab!

00:01:42: Hallo, guten Morgen!

00:01:43: Schönen, dass du da bist.

00:01:44: Ist dir Dr.

00:01:45: wichtig oder sollen wir das schneiden?

00:01:47: Äh...das ist mir überhaupt nicht wichtig.

00:01:48: und so, wenn wir direkt den ersten Satz ähm schneiden.

00:01:53: Oder wir lassen ihn genauso und damit ist alles klar.

00:01:56: Viele Wuppertalerinnen und Wuppaterler Kennt dich, kennt die Junior Uni.

00:02:02: Aber vielleicht auch nur so vom Namen her?

00:02:04: Deswegen fangen wir mal ganz vorne an und stellen uns ganz dumm.

00:02:08: Was ist denn die Junior-Uni?

00:02:10: Oh wie viel Zeit haben wir!

00:02:15: Die Junior-Union ist einfach ein ganz toller Bildungsort für Menschen erstmals zwischen vierundzwanzig Jahren, die zu uns kommen also Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die bei uns jeden Tag in der Woche, aber auch jeden Samstag in allen Ferien einfach forschen und experimentieren können.

00:02:31: Und dabei ganz ohne Druck, ohne Noten ausprobieren können was sie selber an Potenzial haben, was sie an Talenten haben ,was ihnen Spaß macht, aber vielleicht auch das was sie nicht so gut können Und dabei auf andere Kinder und Jugendliche treffen, die auch Bock haben was Neues zu lernen.

00:02:48: Sich vielleicht auch zu engagieren sich auszutauschen und das Ganze machen sie gemeinsam mit engagierten Dozentinnen und Dozenten, die sich spannende Themen nicht nur ausdenken sondern für die Sie selber Profis sind und wo Sie überlegen wie kriegen wir das ganz praxisnah für Kinder und Jüngliche spannend in ein Format gepackt?

00:03:07: Dann treffen die sich sechs mal neunzig Minuten gemeinsam und erforschen und experimentieren zu einem bestimmten Thema.

00:03:13: Und dabei wird nicht nur Wissen, vermittelt oder gemeinsam erarbeitet sondern entstehen Freundschaften, entsteht ein Austausch, entstehe einen Miteinander bei.

00:03:21: Jeren sind erstmal gar nicht da oder können abgebaut werden.

00:03:25: insofern ist es ein Ort der jedes Jahr für zwölf tausend junge Menschen glaube ich einen großen Mehrwert hat viel Spaß macht und einfach inspiriert ja zu lernen und dabei ganz viel Spaß zu haben.

00:03:38: Jetzt könnte man ja frech sagen, dass was ihr da macht das müsste doch eigentlich mal in der Schule passieren.

00:03:43: Also wie kam es zur Idee der Junior Uni?

00:03:45: oder wo ist vielleicht auch die Abgrenzung?

00:03:48: Auch Abgrenzung finde ich ein schwieriges Wort, weil wir sind angetreten um die Schule zu ergänzen.

00:03:54: Von vorneherein ist es so dass das dass die Schullandschaft eine ganz ganze wertvolle und tolle Arbeit macht und sicherlich passiert da auch genau das was auch in der junior Uni passiert.

00:04:04: aber das ist ja Heterogen.

00:04:05: Das hängt immer sehr davon ab welche Möglichkeiten die Schule hat welche Lehrerinnen und Lehrermann vielleicht hat ob das auch matcht ob man sich sympathisch isst.

00:04:16: Ja, bei uns geht's immer auch viel mehr um die Praxis und damit ergänzt es eben das was in der Schule vermittelt werden muss.

00:04:23: Durch die durch das Abholen in den Lebenswelten der jungen Menschen.

00:04:27: also wir haben den anderen Ansatz dass wir halt gucken was sind Themen die die interessieren?

00:04:31: Wir sind nicht Lehrplan gebunden wir sind eben privat Das ist der große Vorteil Und gehen den Anderen Weg.

00:04:39: sagen zum Beispiel wir bauen heute mal zusammen ein Auto und dann wird gesägt geschraubt gehemmert schon mit vierjährigen Und eigentlich ist es dann pure Physik, weil die dann an jedem Termin zum Beispiel einen neuen Antrieb lernen oder eine neue Fingerfertigkeit ausprobieren.

00:04:54: Und wenn man dann am Ende sagt, ihr habt jetzt vier Wochen richtig tolle Physik gelernt.

00:04:59: Dann kommen so AHA-Erlebnisse und dann gehen die ganz stolz in die Schule zurück und sagen ja ich finde Physik auch cool um mich lernen und vielleicht mache ich mal eine Ausbildung oder ein Studium da drin und so können wir die Begeisterung glaube ich einfach in die Schulen zurückgeben.

00:05:15: Wir arbeiten von Beginn an ganz eng mit Schulen zusammen, tauschen uns regelmäßig aus sind aber unabhängig vom Lehrplan.

00:05:22: Das ist immer ganz wichtig, also diese Freiheit die wir haben das zu tun wovon wir glauben dass es genau das ist was junge Menschen interessiert was sie vielleicht auch brauchen für die Zukunft um sie darauf bestmöglich auch fortzubereiten oder auch zu unterstützen und mitzunehmen.

00:05:36: das ist die große Chance der Junior Uni das ergänzen zu machen.

00:05:40: Die Junior Uni war ja auch eine Chance für Wuppertal so gesehen, weil sie ist hier entstanden und ganz viele andere sind nach ihr gekommen.

00:05:46: Sie war eigentlich Vorbild.

00:05:48: Kannst du ein bisschen was zur Entstehungsgeschichte erzählen?

00:05:51: Also warum hier ausgerechnet auf all places?

00:05:55: Ja also tatsächlich ja ich kann da ein bisschen etwas zu erzählen.

00:05:58: aber ich selber die Junior Uni wird in diesem Jahr voll dirig nämlich achtzehn Jahre alt Und ich selber bin jetzt fast siebzehn Jahre dabei, habe aber so das erste halbe Jahr und damit auch die vorläufigen oder die Gedanken, die dazu geführt haben dass ein Junior Uni steht selber verpasst.

00:06:14: Insofern nutze ich gerne die Gelegenheit darauf zu verweisen, dass ich aus seit acht Jahren schon Geschäftsführerin bin, aber das Ganze nicht etabliert hab sondern das war federführend Ernst Andreas Ziegler der damals die Idee hatte weil es wohl eine Zeit war.

00:06:30: Ich komme auch ursprünglich nicht Deshalb kann ich das auch nur so wiedergeben, wie ich es von ihm immer gehört habe.

00:06:37: Eine Zeit in Wuppertal war eine große Depression in der Stadt und wo sich irgendetwas bewegen musste damit wieder Schwung und Aufwind und er hat das Mut zur Zukunft genannt für die Stadt entsteht und insofern erst ein Ultralangstreckenläufer.

00:06:54: Bis heute sehr laufend aktiv und während des Laufens ist ihm die Idee gekommen, wir müssen bei den Kindern und Jugendlichen anfangen.

00:07:01: Wir müssen Impulse setzen!

00:07:02: Wir müssen sie auf ihrem Weg begleiten und bestmögliche Bildung einfach für alle zur Verfügung stellen.

00:07:08: Und ja dann hat er das mit vielen anderen tollen Menschen gemeinsam realisiert bekommen – alle möglichen Widerstände, die es vielleicht auch gab in den Anfängen Ausgemerzt hat es auf den Weg gebracht, er hat dann nach fünf Jahren geschafft das wir ein eigenes Gebäude bauen konnten und seitdem auch immer weiter entwickeln dürfen wobei das Grundkonzept was damals mit anderen Menschen zusammen entstanden ist.

00:07:34: Immer noch das gleiche ist um sich seit ja jetzt fast achtzehn jahren bewährt.

00:07:38: Dazu gehört hast du gerade vorhin schon gesagt dass ihr privat eine private Einrichtung seid.

00:07:43: können wir ein bisschen über die struktur sprechen?

00:07:46: also wovon lebt sozusagen die junior

00:07:48: Uni?

00:07:50: Du meinst jetzt so über, genau.

00:07:51: Finanziert sich die Uni?

00:07:53: Ja darüber können wir sehr gerne sprechen weil das ist tagtäglich natürlich unsere Aufgabe dafür zu sorgen dass sie nicht nur acht zehn wird sondern möglich noch viele viele Jahre Bestand hat und Sie is ab Minute eins wirklich privat finanziert.

00:08:07: Das bedeutet, Herr Ziegler hat es damals geschafft.

00:08:10: Menschen in dem Fall waren es große Stiftungen aber dahinter stehen immer Menschen die die Entscheidungen treffen zu finden die sich engagieren und die den Mut gehabt haben sich auf diese Idee einzulassen.

00:08:21: und das wusste sicherlich am Anfang niemand.

00:08:24: was wird daraus?

00:08:25: Und es war ab Minute eins sehr erfolgreich mit langen Wartelisten damals wirklich noch schlangend vor der Tür die man auch sehen konnte.

00:08:33: Und es ist bis heute so, dass es getragen wird durch einfach die Stadtgesellschaft mittlerweile auch darüber hinaus.

00:08:40: Rein privat bedeutet eine Mischung aus unseren vier Gesellschaftern, die so dreißig Prozent finanzieren dann dreizig Prozent aus weiteren Unternehmen und Stiftungen, die das wirklich in den laufenden Betrieb hineingeben.

00:08:54: Vier, fünf, sechs Jahren stellen wir auch gezielt mehr Projektförderanträge.

00:08:59: Auch bei Stiftungen, bei Land und Bund.

00:09:02: Sofern es Möglichkeiten gibt auch mal bei der Kommune.

00:09:05: Das heißt für Projekte die aber auch den laufenden Betrieb mit finanzieren.

00:09:10: Und dann ist es so dass ein bisschen was auch erwirtschaftet wird durch Kursgebühren.

00:09:16: das ist aber ein ganz ganz kleiner Teil und es ist auch wichtig zu erwähnen.

00:09:19: So ein Kurs kostet für einen Kind oder einen Studentin, wie wir sie nennen, zehn Euro.

00:09:27: Das ist eine Minischutzgebühr damit Sie auch kommen oder sich zumindest melden wenn Sie doch nicht kommen wollen oder krank sind, damit jemand nachrücken kann.

00:09:36: und das ist so ein Prozent der Finanzierung insgesamt und aus aktuell zwei Komma vier Millionen Euro die wir in jedem Jahr zusammen sammeln müssen.

00:09:46: Da treten wir jedes Jahr an mit einer Finanzierungslücke, also das ist auch nicht so als ob das geklärt wäre.

00:09:51: Das ist immer ein bisschen eines der Themen, mit denen wir uns täglich beschäftigen.

00:09:56: wie schaffen wir auch immer wieder das Bewusstsein in die Gesellschaft und in die Bevölkerung in die Unternehmen zu kriegen?

00:10:01: Es ist kein Selbstläufer sondern wir leisten glaube ich eine tolle Qualität.

00:10:05: aber wir müssen auch ganz viel dafür tun dass es eben weiter und langfristig finanziert bleibt und wir haben auch noch ganz viele Träume und Wünsche für die Zukunft, vielleicht die auch irgendwann in Erfüllung gehen dürfen.

00:10:18: Über die Träime und Wunsch sprechen wir später mal noch.

00:10:21: aber du hast gerade die langen Schlangen erwähnt und tatsächlich war es ja auch lange Zeit so dass regelmäßig sobald die Union ihre neuen Kurse freigeschaltet hat die Server zusammengebrochen sind weil die Leute was ein Run gab auf dieses Angebot.

00:10:36: ist das immer noch so?

00:10:38: Ja, es ist immer noch so tatsächlich.

00:10:40: Von den zwölftausend Plätzen die wir im Jahr haben, haben wir zusätzlich noch sechstausend Interessierte auf den Wartelisten.

00:10:47: also auch die erfassen wir weiterhin tatsächlich.

00:10:50: ja die Server sind wirklich über Jahre zweimal im Jahr zusammengebrochen und wir haben jedes mal irgendwie noch was dazu getan dass nicht mehr passiert.

00:10:57: und das ist immer wieder passiert bis dahin dass es irgendwann einmal die Telekom uns gesperrt hat weil sie dachte es wäre ein Hicker Angriff War auch ein cooles Marketing, muss man sagen.

00:11:08: Also es ist ja nicht nur schlecht aber wir haben uns da durchaus professionalisiert und haben vor fünf Jahren ein neues System etabliert was einfach viel mehr Fairness mit sich bringt.

00:11:19: Und jetzt hat man erstmal eine Spannzeit wenn das Programm publiziert wurde sich auszusuchen.

00:11:24: Wozu hat man denn los?

00:11:25: Denn das ist uns ja auch ganz wichtig dass die jungen Menschen sich angucken was gibt's denn da und was interessiert mich besonders?

00:11:31: wo würde ich gerne mitmachen?

00:11:33: dann hat man paar Tage Zeit sich zu bewerben also seine Wünsche abzugeben und dann wird es tatsächlich ausgelost.

00:11:39: Und damit haben wir Barrieren genommen, insbesondere auch für die, die vielleicht technisch nicht so fit sind oder die sprachliche Unterstützung brauchen, vielleicht beraten werden wollen was so das passende für das Kind ist.

00:11:51: wenn's irgendwelche Besonderheiten gibt Druck raus.

00:11:57: Für diejenigen, die sich bewerben und auf der anderen Seite sehen wir dann aber anhand der tatsächlichen Wartelisten und können einfach den Bedarf weiterhin ableiten und sehen dass es noch viel mehr junge Menschen gibt, die Lust hätten teilzunehmen für die wir auch nach wie vor keine Plätze haben.

00:12:14: Gehst du davon aus das ihr irgendwann so wachsen werdet?

00:12:17: Dass ihr dem bedarf befriedigen könnt?

00:12:19: oder ist es Teil des Konzepts zu sagen Wir können gar nicht allen gerecht werden?

00:12:24: Das ist ganz schwer einzuschätzen.

00:12:26: Es ist auf jeden Fall so, dass es dazu führt, dass wir immer wieder darüber nachdenken was können wir zusätzlich machen?

00:12:32: und es natürlich ein tolles Kompliment ist, dass sich weiter rum spricht das es sich immer verbreitet.

00:12:38: tatsächlich die Summe insgesamt steigt schon auch immer wieder Und auf der anderen Seite versuchen wir, das auch aufzufangen.

00:12:47: Wir versuchen immer Kurse noch nachzulegen damit die, die auf der Warteliste sind nicht total frustriert sind und dann sich nicht mehr bei uns melden weil das passiert natürlich auch.

00:12:55: Ich würde sagen im Moment ist es natürlich gedeckelt durch das Finanzvolumen.

00:12:59: Das ist schon eine ordentliche Herausforderung dass jedes Jahr zusammen zu sammeln.

00:13:03: unser Gebäude hat natürlich nur begrenzt Kapazitäten.

00:13:09: Ich träume davon, dass wir uns irgendwann nochmal erweitern können um es vielleicht auch noch attraktiver für die eine oder andere Zielgruppe spezifischer zu gestalten.

00:13:19: Ich wünsche mir trotzdem, dass wir den Bedarf nie so ganz decken können.

00:13:23: Weil es auch ein wichtiges Signal ist.

00:13:25: der Bildungshunger ist groß die Neugilde ist groß und Junior Uni ist ein Ort wo das offensichtlich seit vielen Jahren gut aufgefangen wird wo man sich austoben kann und das soll natürlich auch immer wieder anstecken.

00:13:39: Wir tun was auf der Ebene, dass das eben schon, sagt Friedrieke, weitere Junior Unis entstanden sind nach unserem Vorbild.

00:13:46: Das ist in anderen Städten so und wir arbeiten auch als Netzwerk zusammen, tauschen uns regelmäßig aus, lernen viel voneinander und unser gemeinsames Ziel erprobte Konzept und die Erfahrungen, die wir alle gemeinsam da sammeln durften in die Breite zu tragen.

00:14:02: Also wir würden uns sehr freuen wenn es in jedem Bundesland vielleicht im jeder größeren Stadt oder auch in den gerade in den ländlichen Regionen Junior Unis gibt so dass möglichst viele Kinder- und Jugendliche nicht nur in Wuppertal oder im bergischen Land sondern ja möglichst in ganz Deutschland oder auch irgendwann mal europaweit an dem Konzept teilhaben dürfen.

00:14:23: Du hast gerade gesagt dieser Anmeldewelle ist ja auch immer ein Kompliment.

00:14:28: Was sozusagen spontan eines der schönsten Komplimente, was du mal von euren Studentinnen und Studenten also von den jungen Leuten... gehört hast, nachdem sie dann mal die Junior Uni von innen kennengelernt haben.

00:14:39: Ja tatsächlich habe ich das große Privileg das jeden Tag zu erleben weil das größte Kompliment ist immer wenn die das gar nicht bewusst sagen sondern wenn man es ihnen ansieht und wenn man... Ich gehe ganz oft mit Besuchenden in die Kurse um zu zeigen was wir machen.

00:14:56: und dann kommen wir in irgendeine Kurssituation Wir kündigen das gar nich an und dann merkt man sofort Die jüngeren wollen sofort erzählen was sie gerade gelernt haben und sind ganz euphorisch strahlen und sprudeln einfach vor Dingen, die älteren lassen sich gar nicht stören.

00:15:10: Die sagen auch hier ist irgendwie so ein Raum für uns und was wollt ihr denn hier?

00:15:13: Wir machen einfach weiter.

00:15:16: Und sodass ich sage mal ausführlichere Feedback kriegt man dann oft von den Eltern, die sagen meine Kinder kommen immer ganz glücklich und zufrieden und beseelt nach Hause und haben jetzt viel mehr Bock auf Hausaufgaben und wissen jetzt wofür sie es machen.

00:15:33: Wenn man so einen Kindersatz sagen will an der Stelle, dann ist es die Junior Uni.

00:15:38: Ist ein Ort wo ich ganz viele schönste Tage in meinem Leben erleben darf und sowas passiert schon auch regelmäßig.

00:15:45: das ist purer Luxus.

00:15:46: aber das ist natürlich auch n nähern Signal dafür dass wir ganz ganz viel zurück bekommen von den jungen Menschen von den Eltern von den Förderern weil jeder spürt irgendwie ist junior uni ist gewinnbringend und hat eine Wirkung Und das belebt immer wieder das gesamte System.

00:16:03: Das ist einfach ein toller Ort auch für mich persönlich, aber auch ich glaube für viele Menschen der einfach viel bewirkt und der viel positive Energie hat.

00:16:16: Ihr habt ja auch häufig prominente Besucher also die Bundeskanzlerin Nagel war da, Ministerpräsidenten weiß ich nicht, also Spitzenpolitiker

00:16:23: etc.,

00:16:24: die sehen ja ganz viele Orte jeden Tag weltweit in Deutschland und so kriegt ihr von denen Besonderes Feedback, also sagen die ja das ist schon anders als andere Dinge, die wir erleben.

00:16:35: Würde ich schon sagen Ja jetzt ist immer die Frage wie viel es dabei ehrlich ist Feedback weil in der Situation sind alle in der Regel schnell zu begeistern und euphorisiert.

00:16:46: Das heißt, wichtiger glaube ich vielleicht als solche Amtsträger sind zum Beispiel Wissenschaftler.

00:16:51: Die wirklich mal reingucken.

00:16:53: also was bewirkt die Junior Uni und was nehmen die jungen Menschen mit?

00:16:58: Und auf allen Ebenen kriegen wir sehr viel positives Feedback.

00:17:02: aber genauso wichtig ist dass wir auch jede Form der Kritik ernst nehmen und selbst reflektieren und uns dadurch immer wieder gut und effizient weiterentwickeln können.

00:17:14: Die nächste Frage, die hier auf meinem Zettel steht.

00:17:16: Da überlege ich, ob ich sie jetzt überhaupt noch stelle?

00:17:17: Weil Sie bezieht sich auf dich!

00:17:19: Du bist promovierte Biologin und wir wollten Dich eigentlich fragen warum du Dich für die Junior-Uni entschieden hast.

00:17:24: Und nicht vor eine richtige erwachsenen Uni... Aber eigentlich hast Du ja die Antwort gerade schon gegeben.

00:17:30: Genau aber wie konnte man Dich davon dann überzeugt?

00:17:33: Junior-Union statt richtiger Uni?

00:17:36: Ach ich glaube das hat viel natürlich mit meiner Biografie zu tun.

00:17:40: also darf das jetzt als sechzehneinhalb Jahren machen, nicht als Geschäftsführerin sondern genau.

00:17:45: Ich habe Biologie studiert darin promoviert war also an der großen Uni und hab danach auch noch zwei Jahre in der Forschung arbeiten dürfen und habe eigentlich in dieser ganzen Zeit gemerkt, Biologie finde ich unglaublich faszinierend.

00:17:57: es ist ein ganz ganz tolles inhaltliches Studium und eine wertvolle Arbeit, aber ich hab irgendwie gemerkt mir persönlich fehlt da ein bisschen was und habe mich dann irgendwann selbst reflektiert und gemerkt naja den meisten Spaß hatte ich an der Uni eigentlich immer dabei anderen Menschen also dann Studenten oder Absolventen die ich begleiten durfte zu betreuen und meinen Wissen weiterzugeben.

00:18:20: Und habe jahrelang während meines Studiums im Zoo gearbeitet als Besucherführerin und habt Schulklassen geführt und auch Erwachsene.

00:18:30: das war damals nicht in Wuppertag sondern in Osnabrück.

00:18:33: Und dann war ich irgendwie so nach meinen ersten Jahren in der Wissenschaft, so auf der Suche und wusste nicht so richtig wo will ich eigentlich hin?

00:18:42: Und habe mich ein bisschen umgeguckt und bin einfach über eine Stellenanzeige gestolpert und hab ja die Junior Uni da entdeckt.

00:18:51: Daher war die gerade gegründet aber noch nicht eröffnet und hatte dann bin eingeladen worden zum Vorstellungsgespräch Und ich glaube, da hat es für beide Seiten gemetscht.

00:19:00: Weil ich gemerkt habe hier sitzen irgendwie Menschen die wollen richtig was bewegen.

00:19:04: Ich kannte die Stadt und die Stadtgesellschaft und die Historie gar nicht zu dem Zeitpunkt Aber da war so viel positive Energie in dem Raum und dachte ich das ist für mich ein Riesensprung ins kalte Wasser zurück in die Wissenschaft geht nicht.

00:19:17: aber Wenn ich die Chance bekomme, lasse ich mich drauf ein und ich habe es bis heute nicht bereut.

00:19:24: Weil das ist was ich persönlich brauche, was ich über mich aber auch erst lernen musste.

00:19:29: Es ist jeden Tag etwas anderes, es ist jeden tag eine kleine Herausforderung.

00:19:33: Das ist die Arbeit mit Menschen ganz unterschiedlicher.

00:19:38: Bedürfnisse von klein bis groß, von arm bis reich.

00:19:43: Von ganz viel Bildung und ich starte gerade und bin einfach ein bisschen neugierig aber hab keinen Ort wo das befriedigt wird.

00:19:51: Und die Junior Uni hat ab Minute eins soviel zurückgegeben dass ich bis heute leidenschaftlich dabei bin und es sehr genieße.

00:19:58: und ich sage immer das ist mein persönlicher Sechser im Lotto und das meine ich auch so.

00:20:04: Das kann ich euch jeden Tag aufs Neue bestätigen.

00:20:06: Wenn man das über seinen Job sagen kann, dann hat man glaube ich wirklich Glück gehabt.

00:20:10: Die kleine Ariane damals angenommen die hätte in Wuppertal gelebt und es hätte die Junior Uni schon gegeben.

00:20:15: was wäre ihr Lieblingskurs gewesen wo wir sie gerne hingegangen?

00:20:18: Ich glaube ich war schon immer sehr naturverbunden.

00:20:21: Insofern hätte ich glaube, immer irgendwas was wir auch als Schwerpunkt haben im Mintbereich gemacht.

00:20:27: Also irgendwie ein Chemiekurs wo man Chemikalien ineinander kippt und spannende Dinge passieren.

00:20:34: Jetzt hatte ich das große Glück einen Elternhaus zu haben die das eh schon immer auch gefördert haben.

00:20:39: Ich habe ganz viel meine Kindheit sicherlich draußen verbracht in einer kleinen Stadt also Im Wald fern ab von Eltern mit Menschen zusammen die Welt entdecken dürfen Und bin da sicherlich aber auch sehr privilegiert gewesen und bin es bis heute.

00:20:55: Und entdecke immer wieder in meiner Arbeit an der Uni, dass das eben nicht selbstverständlich ist.

00:21:01: Das Zweite ist was ich faszinierend finde... Ich hatte immer Menschen an meiner Seite schon als kleine Ariane die an mich geglaubt haben, die mir vielleicht mal gesagt haben was sich nicht so gut kann oder besser machen könnte oder was vielleicht komisch ist.

00:21:14: Ich bin immer gefördert worden, hatte immer das Vertrauen und mir wurde es immer geschenkt.

00:21:19: Und auch das ist überhaupt nicht selbstverständlich.

00:21:22: Und ich glaube die Juniorunis für viele junge Menschen ein Ort wo sie genau das finden wenn es vielleicht an anderen Stellen nicht selbstständig verfügbar ist.

00:21:32: Du hast gerade gesagt dass so ein Prozess für dich war von der Wissenschaftlerin zu... Jetzt Geschäftsführerin der Junior Uni mit der Erkenntnis, dass es eigentlich deine Freude ist Menschen was zu vermitteln.

00:21:43: Mit Menschen zu arbeiten.

00:21:46: Das heißt das hat ja auch etwas mit Lernen zu tun so und ich würde gerne wissen wann hast du denn was zum letzten Mal zum ersten mal gemacht?

00:21:55: Also wann hast Du zuletzt gedacht?

00:21:57: krass jetzt habe ich richtig was gelernt.

00:22:00: Ich würd sagen täglich.

00:22:03: Mir fällt jetzt aber gar kein Beispiel ein.

00:22:06: Doch gestern hatten wir, es läuft gerade eine Bachelorarbeit über einen Kurs in der Uni, bei dem gerade ausprobiert wird was passiert eigentlich mit jungen Menschen wenn sie sich immer mal zwischendurch bewegen?

00:22:18: um generell was hat bewegen und lernen miteinander zu tun.

00:22:22: Und es gibt einen Bachelor Studierenden, der seine Bachelorarbeit schreibt.

00:22:26: Der hat gestern angefangen vor dem Kursstart mit allen Kids einfach so ein paar Bewegungstests durchgeführt.

00:22:33: Ich war kurz vorher zufällig in den Raum bei ihm und er hat so'n kleinen Schwäbebalken aufgebaut und das ging irgendwie um Balance.

00:22:39: Und dann gesagt, lauf mal drüber!

00:22:41: Dann dachte ich, oh easy!

00:22:42: Und dann sagte er, ne, ne rückwärts... Und ich weiß gar nicht, ob ich jetzt viel dabei gelernt habe.

00:22:48: Auf jeden Fall hab' ich gelernt, oh das fällt auch mir gar nicht so leicht und ich sollte da vielleicht mal dran

00:22:52: arbeiten.".

00:22:53: Aber das sind so Momente.

00:22:54: eigentlich haben wir die täglichen und das ist ein Riesenprivileg weil wir oder auch ich fiel in den Kursen einfach immer mal so reinschnuppern darf.

00:23:03: Da passiert immer was, was ich noch nicht kenne Und ich lerne fast täglich Menschen neu kennen, die ich natürlich für die Junior Uni begeistern will.

00:23:13: Aber die bringen dann auch immer ganz viel mit und man spricht über Lebensläufe und über, weiß ich nicht, werte Verständnisse.

00:23:21: wie führe ich?

00:23:22: Wie gehe ich mit Menschen um?

00:23:24: Wie kann ich Faszination weitergeben?

00:23:26: Und allein das ist tägliches dazulernen würde ich

00:23:29: sagen was lernen denn Kinder und Jugendliche an so einem Ort?

00:23:32: wieder?

00:23:33: junior uni eben Was du gerade so ein bisschen angedeutet hast, implizit.

00:23:37: Also abseits der konkreten Inhalte.

00:23:39: Worum gehst?

00:23:41: Ich glaube, sie lernen... Sie werden ernst genommen bei uns.

00:23:44: Wir können ihnen ganz viel Wertschätzung geben.

00:23:46: Wir arbeiten ja ausschließlich in kleinen Gruppen.

00:23:48: Das heißt es ist sehr viel individueller jetzt als die Schule das vielleicht leisten kann.

00:23:53: Wir haben einen hohen Betreuungsschlüssel.

00:23:54: Das heisst unser Anspruch ist wirklich auch jeden individuell so ein bisschen begleiten zu können.

00:24:00: Das klappt natürlich nicht immer bei zwölf tausend Kindern und Jugendlichen.

00:24:02: Ist das ein heroisches Ziel aber wir geben uns da sehr viel Mühe.

00:24:06: D.h.,

00:24:07: sie bekommen Anerkennung, sie bekommen Wertschätzungen bekommen, aber auch durchaus Feedback.

00:24:12: Also wir werden gar nicht die Leistung, aber wenn es mal Konflikte gibt dann freuen wir uns sogar weil dann versuchen wir die gemeinsam mit denen zu lösen und dann versucht man aber auch solche Situationen mal zu reflektieren.

00:24:23: das heißt ich würde sagen sie lernen bei uns ganz viel fürs Leben Sie lernen ein Miteinander als Gruppe Sie lernen Freunde kennen, sie lernen Sozialverhalten.

00:24:34: Ich würde sagen, jeder wächst ein Stück weit am Selbstbewusstsein.

00:24:39: Sie erkennen was sie können, wo ihre Talente liegen und vor allen Dingen das jeder Talente hat.

00:24:45: Die muss man manchmal rauskitzeln die muss man ausprobieren dürfen.

00:24:48: aber ich glaube dass ist so.

00:24:49: das was drum herum passiert und das aus meiner Sicht genauso wichtig ist wie zu verstehen was Adenosintrifosfahrt ist oder

00:24:57: sowas

00:25:02: Keine Schimpfe.

00:25:08: Ist das, was die Kinder am meisten motiviert?

00:25:14: Ich glaube ja ohne dass es ihnen vielleicht so bewusst wird.

00:25:17: also wir haben wir evaluieren jeden kurs das heißt die kits sind auch da.

00:25:21: nehmen wir sie ernst befragen sie am ende von dem kurs hat dir spaß gemacht?

00:25:25: hat das spaßgemacht miteinander was zu machen?

00:25:27: was fandst du vielleicht auch schwierig?

00:25:29: hat der Dozent das gut gemacht?

00:25:31: und wir haben insbesondere nach der Corona-Zeit, haben sich diese Antworten sehr verändert.

00:25:37: Weil seitdem sagen sie ich komme da hin weil ich andere Kinder oder Jugendliche treffen will die auch Bock auf ein Thema haben Und auf einen miteinander.

00:25:44: Ich möchte nicht alleine zu Hause irgendwie am Handy sitzen sondern ich möchte Menschen treffen und mich mit denen auseinandersetzen.

00:25:52: Das sagen Sie jetzt vielleicht ein bisschen anders als ich das jetzt formuliert habe Aber ich glaube, das ist ein Kern.

00:25:56: Das ist einfach ein Ort wo man sich wohl fühlt und entspannt zusammenkommt und viel miteinander lernen kann.

00:26:05: Bei zwölftausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern jedes Jahr bei euch müsste man ja sagen dass rechnerisch wahrscheinlich jedes Wuppertaler Kind irgendwann bis zum achtzehn Geburtstag barig auftaucht.

00:26:17: Andersrum ist es aber wahrscheinlich nicht ganz so.

00:26:20: kommen eure Kinder eher, ich sag mal aus einem ganz breiten Spektrum aus der Stadtgesellschaft oder ist das so zu demographisch dann doch so spezifisch dass man sagt na die kommen aus den Haushalten wo die Eltern eh schon sehr darauf achten.

00:26:30: Dass die Kinder bildungsmäßig gut gefördert werden.

00:26:33: Also wenn das so wäre, wären wir glaube ich nicht mehr da tatsächlich.

00:26:36: Denn eine ganz wichtige Aufgabe die sich alle Verantwortlichen von Anfang an stellt haben ist wirklich ein Ort zu sein für alle Kinder und Jugendlichen mit allen socioeconomischen Hintergründen, mit allen kulturellen Hintergründe.

00:26:51: und tatsächlich wissen wir sehr gut dass wir das schaffen Zumindest für das Einzugsgebiet von Wuppertal.

00:26:57: Wir haben von Beginn eine Evaluation, die Bergische Uni die Bildungsökonomen machen und die gucken nach, wo kommen die Kinder her?

00:27:04: Und können darüber Rückschlüsse ziehen, welche Hintergründe haben sie?

00:27:08: Da haben wir gerade letztes Jahr wieder die Evaluationsergebnisse bekommen.

00:27:13: Es ist wirklich die Stadtheterogenität, die auch bei uns sich abbildet.

00:27:17: Welcher ist denn aktuell, kannst du mal ganz subjektiv sagen

00:27:21: der

00:27:21: Coolste ... Oder nicht so präaktiv begätest du Kurs?

00:27:26: Ah, der begehrteste Kurs aus der jüngsten Vergangenheit ist tatsächlich ein Kurs in Kooperation mit der KTU.

00:27:35: Also mit den Kriminaltechnikern von der Polizei die zwar sehr wenig Zeit haben aber sich zweimal im Jahr einen Tag lang die Zeit nehmen einen Kurs anzubieten wo bei uns plötzlich eingebrochen wurde also wo das natürlich künstlich hergestellt wird und nicht wirklich passiert ist.

00:27:53: Aber dann gibt es Fußabdrücke und Fingerspuren.

00:27:55: Da muss das alles genau erforscht werden.

00:27:58: Dahinter steckt auch ganz viel Chemie und natürlich auch Wissen, Logik ... Und das ist glaub ich so plakativ spannend.

00:28:07: Es öffnet eine Tür die man sonst eigentlich nicht als Kind findet oder nur in einem Zusammenhang, der ihm vielleicht gar nicht lieb ist.

00:28:16: Das ist so der, der jetzt gerade in den Ferien wieder war und sehr begehrt ist.

00:28:22: aber ... Wir haben viele, viele Kurse, wo jedes Semester aufs Neue-Siebzig-Achzig Interessentinnen und Interessanten auf den Wartelisten stehen.

00:28:30: Und wir halt nur fünfzehn Plätze haben!

00:28:32: Deshalb tue ich mich immer ganz schwer... einen Highlight-Kurs zu nennen, weil ich auch weiß wie leidenschaftlich jeder einzelne Kurs entsteht.

00:28:41: Wie viel Arbeit da drin steckt und es ist immer gut gemeint.

00:28:44: Es sind immer Menschen dahinter die ihre eigene Idee mitbringen ihr eigenes Thema mitbringen und dann ganz ganz viel Leidenschaft und Energie reinstecken sich zu überlegen wie kann ich das ganz spannend für Kinder und Jugendliche oder mit denen gemeinsam machen?

00:29:00: Ja, wir versuchen das bestmöglich zu beschreiben.

00:29:02: Also durch die Kurstexte, die es dann gibt ein Bild in den Köpfen entstehen zu lassen was neugierig macht oder Lust macht mitzumachen und das gelingt uns größtenteils sehr gut aber manchmal auch nicht ganz so gut und es liegt eigentlich immer eher daran.

00:29:16: also sobald so einen Kurs stattfinden kann und man auch Bilder machen kann diese beschriebenen Bilder auch mit echtem Bild Material oder manchmal auch mit Videos untermauern kann.

00:29:26: funktioniert's eigentlich Wenn

00:29:28: wir jetzt mal ein bisschen so von Wuppertal raussuben und glaube ich ist ja, also das zugrunde liegende Thema ist der Bildung.

00:29:35: Und wir erleben gerade einen ganz drastischen gesellschaftlichen Wandel Veränderungen nicht zuletzt durch künstliche Intelligenz.

00:29:42: Also die Arbeitswelt von morgen wird eine andere sein Die Bildungslandschaft heute schon ganz anders als vor zwanzig Jahren.

00:29:49: Es war zur Schule zu gehen.

00:29:51: Was ist da so eure Perspektive, ich sag mal ganz global auf das Thema Bildung und auch euren Einfluss oder den Einfluß von solchen Institutionen wie der Junior Uni für die Zukunft.

00:30:02: Ich glaube, der Vorteil von Einrichtungen wie unserer und da gibt es ganz viele andere tolle Bildungsträger aus schulischer Art.

00:30:09: Die ganz tolle und engagierte Arbeit machen und der Vorteile ist immer insbesondere auch durch die private Finanzierung.

00:30:15: wir haben viele Freiheiten und viele kurze Entscheidungswege und versuchen am Puls der Zeit zu bleiben also sehr schnell auf die Bedürfnisse sich der sich verändernden Welt zu reagieren und fragen einfach auch die jungen Menschen direkt was oder was könnt ihr?

00:30:32: Wir haben auch viele junge Dozierende, die einfach sagen, ich bin ganz fit in KI und kann nicht mal für etwas jüngere Kids ein Kurs bei euch machen.

00:30:43: Und das ist der große Vorteil sicherlich im Vergleich zum Schulsystem dass wir schnell realabor sein können und Dinge ausprobieren reflektieren können evaluieren können.

00:30:54: Und ich würde mir sehr wünschen, dass wir die anderen Juniorunis aber auch die andere außerschulische Bildungslandschaft noch viel enger sich vernetzt mit der schulischen Bildung und wie das System irgendwie dynamischer bekommen.

00:31:08: Damit man gemeinsam sehr viel schneller auf die sicher immer schneller verändernde Welt reagieren kann.

00:31:16: einzelne Themen zu nennen, fände ich jetzt schwierig.

00:31:18: Weil ich selber feststelle das wandelt sich nicht mehr alle fünf Jahre oder alle drei Jahre sondern gefühlt alle drei Monate.

00:31:25: und jetzt gerade denken wir eigentlich tagtäglich darüber nach, wie können wir in jedem Kurs nicht nur Bewegung verankern?

00:31:32: Was sicherlich das eine Thema ist was uns am Herzen liegt.

00:31:35: Sondern wie können weh in jedem kurs auch noch mehr Demokratiebildung vermitteln also nicht nur Wissen vermittelt sondern auch den skill wissen zu nehmen zu nutzen Dinge für sich selber einzuordnen ohne dass wir da Meinungen bilden wollen aber die Skills vermittelen wollen.

00:31:51: Wie kann ich mir eine Meinung bilden?

00:31:53: weil KI ist wunderbar.

00:31:54: Aber wenn ich die KI jedes mal frage mich jetzt fragen, wenn ich die vorher in die KI gegeben hätte.

00:32:00: Hätte die mir Antworten gegeben und wer hätte eine Sicherheit?

00:32:02: Das ist vermutlich richtig aber das ist natürlich auch eine große Gefahr und gerade für junge Menschen.

00:32:09: mit diesen Medien und diese Möglichkeiten aufwachsen sehen wir uns in der Verantwortung da irgendwie bestmöglich mit umzugehen und ihnen immer wieder die Chance zu geben in den Austausch zu gehen sich auszutauschen sich kritisch damit auseinanderzusetzen versuchen wir immer am Puls der Zeit zu bleiben.

00:32:26: Das machen die Schulen auch, aber das ist natürlich bis dass im System wirklich verankert ist, dauert es ein bisschen länger und es ist immer doch sehr abhängig von einzelnen Lehrkräften, die das dann eigentlich auch eigeninitiativ natürlich auch sehr schnell

00:32:39: machen können.

00:32:39: Aber müsst ihr nicht so gesehen das klassische Schulsystem was über Rahmenlehrpläne und so gesteuert wird?

00:32:45: Und ich meine ihr könnt euer Semesterprogramm müsst ihr auch vorher planen habt ja auch eine gewisse Vorlaufzeit war Ihr könnt hier im Endeffekt sehr viel schneller reagieren.

00:32:55: Das Bildungssystem auch deutlich agiler werden in der Hinsicht, also könnte dir da nicht ein Stück weit ein Vorbild sein.

00:33:02: Das würde ich mir sehr wünschen dass das wirklich passiert.

00:33:04: jetzt habe ich aber trotzdem großen Respekt natürlich vor dem Bildungs System und ohne dass sich da ganz tief drin bin muss ich sagen ist ja auch irgendwie so entstanden und das hat eine Qualität.

00:33:16: Und, dass im Großen zu verändern wird auch ein bisschen dauern.

00:33:19: aber wir sind regelmäßig auch im Austausch mit Bildungsexpertinnen und Experten.

00:33:25: Wir haben einen eigenen wissenschaftlichen Beirat also Menschen die an der Uni zum Beispiel für die Lehramts Ausbildung zuständig sind oder auch Rektoren von Schulen.

00:33:34: Also auf kleiner Ebene tun wir das.

00:33:37: Und es wird auch gesehen und anerkannt, da wächst es immer mehr zusammen mit den Schulen im bergischen Land.

00:33:44: funktioniert ist hervorragend aber das große System zu verändern wird ein bisschen schwieriger werden.

00:33:49: aber auch da lassen wir nie locker.

00:33:52: also wir suchen immer wieder die Gespräche und den Kontakt sind auch gerne jederzeit bereit uns analysieren zu lassen oder man kann uns besuchen und kennenlernen.

00:34:03: Du hast vorhin die Politikerinnen und Politiker angesprochen.

00:34:06: Das ist schon so, dass wir die auch oft einladen oder die auch proaktiv auf uns zu gehen.

00:34:12: Und wir das sehr gerne bedienen und das toll finden, dass sie sich das angucken und vielleicht diese Funken aus der Junior-Uni dann ... in die Länder sprühen oder in den Bund dann irgendwann sprüht und man ein bisschen Vorbild sein kann, auch wie es anders vielleicht funktionieren kann.

00:34:29: Was könnten wir Erwachsenen denn mal so ganz global gesprochen von den Kindern aus der Union und die Klammer zu lernen?

00:34:42: Was kann man sich von Kindern abgucken, ganz generell?

00:34:44: Ach, das ist ... Ganz viel.

00:34:46: Ich bin so froh, jeden Tag viele Kinder um mich herumzuhaben, dass die einem immer wieder den Blick öffnen.

00:34:51: Die sind ja erst mal sehr unbefangen und neugierig.

00:34:53: Und die lassen sich auf alles ein und sind erst einmal ganz offen.

00:34:58: Und ich glaube, desto mehr Lebenserfahrung man sammelt, destso mehr ist man vielleicht geprägt auf seinen Weg.

00:35:05: Das gibt natürlich auch viel Sicherheit.

00:35:07: Und ich glaube, wenn man Kindern zuguckt wie schnell die sich begeistern können für Themen.

00:35:14: Wenn man sie einfach ernst nimmt und wenn man sie da einfach konfrontiert und die spiegeln einem das auch sofort zurück.

00:35:20: also wir haben Unternehmenschefs die bei uns Kurse geben die mega aufgeregt sind.

00:35:25: vorher weil Sie wissen junge Menschen geben sehr klares Feedback die sagen fahre ich jetzt cool oder fahren nicht langweilig Und auch das finde ich ganz wichtig.

00:35:32: Vielleicht öfter mal Tacheles reden oder ganz offen sein und es nicht zu persönlich nehmen, aber als Anregung zu nehmen sich noch einmal mit Dingen auseinanderzusetzen und diese Neugierde.

00:35:43: Ich glaube jeder von uns lernt jeden Tag dazu und wenn man da ganz offen rangeht und weiterhin versucht neugierig zu bleiben dann könnten wir alle zusammen die Welt tatsächlich ein bisschen verbessern.

00:35:55: Kinder sind nicht so Veränderungsscheune?

00:35:59: Genau!

00:36:03: Wir wissen den Geburtstag gar nicht, gibt es einen oder so.

00:36:07: Also dieses Jahr aber...

00:36:08: Genau.

00:36:08: also das offizielle Geburtstag ist der dritte Dezember, im Jahr zwei Tausend Achtzehn geöffnet wurden die Türen.

00:36:15: am dritten Dezemmer zwei tausend acht.

00:36:17: Wie feiert ihr denn?

00:36:19: Gibt's ein Party oder...?

00:36:23: Ja wir werden feiern!

00:36:25: Ich kann da jetzt gerade noch gar nicht so viel zu sagen, weil wir ein großes Netzwerkprojekt sind und uns auch so verstehen gerne mit jemand anderem zusammen machen würden.

00:36:35: Und dass es gerade noch in der Abstimmung ist.

00:36:38: Aber wir haben überlegt, also wir haben das Zehnjährige groß gefeiert.

00:36:40: Das Fünfzehn-Jährige und werden auch das Zwanzigjährige bestehen und Jubiläum sehr groß feiern mit allen Menschen die dazugehören.

00:36:48: Und beim zehnjährigen haben wir das schon in der historischen Stadthalle in Wuppertal machen dürfen, die wir gefüllt haben.

00:36:55: Insofern haben wir jetzt für den achtzenden uns ein bisschen was anderes überlegt wo wir vielleicht zwar alle einladen aber nicht in diesem riesen Rahmen feiern werden und werden den Fokus aber so ein bisschen tatsächlich auf die Kinder- und Jugendlichen leben erlegen.

00:37:10: Und sind vor allen Dingen ganz neugierig auf viele Junioruni Geschichten, die damaligen Kinder, die ja heute auch erwachsen sind vielleicht schon im Berufsleben stehen eine eigene Familie gegründet haben was die Junioruni mit ihnen gemacht hat und werden die ein oder andere Geschichte an der Stelle auf jeden Fall erzählen wollen.

00:37:33: Jetzt hast du ja erzählt, es sind verschiedene Junior Unis quasi in der Folge der Wuppertaler Idee entstanden.

00:37:39: In den letzten Jahren musste eine von denen leider Insolvenz anmelden.

00:37:44: Das wäre jetzt der Moment für dich für ein Werbeblock.

00:37:47: Du hast eben gesagt... Der Bedarf ist groß fast zweieinhalb Millionen Euro im Jahr.

00:37:53: Wie kann man euch unterstützen?

00:37:54: oder was is ne Art von Unterstützung die ihr euch auch aus der Gesellschaft für die Zukunft wünscht?

00:37:59: damit das auch irgendwann den siebzigsten.

00:38:01: und

00:38:02: Ja davon gehen wir fest auf und ich habe großes Vertrauen in die Gesellschaft, dass das auch funktionieren wird.

00:38:08: Also ja am Ende des Tages ist es natürlich so, dass wir einfach Geld brauchen und jede Spende hilft uns.

00:38:15: und jetzt kann nicht jeder vielleicht zehn tausend Euro spenden.

00:38:18: aber jeder der bei uns einen Kurs besucht kann, sich ja überlegen.

00:38:22: Kann ich vielleicht ein bisschen mehr dafür bezahlen als die zehn Euro?

00:38:26: Also da fängt es an bis hin dazu dass sicherlich ganz viele Firmen auch noch da sind, die uns vielleicht noch nicht kennen und deshalb noch nicht unterstützen.

00:38:37: Und alle die uns schon unterstützen sind einfach auch aufgerufen Botschafter zu sein und überall in ihren Bubbles oder in ihren Kreisen, in ihren Netzwerken Werbung für die Junior Uni zu machen.

00:38:50: Wir können aber auch Projekte und das machen wir relativ individuell zusammenbauen.

00:38:58: Womit man sich dann identifiziert, zum Beispiel als Unternehmen.

00:39:01: Man kann keinen einen Kurs fördern der kostet zweieinhalb tausend Euro mit allem Drum und Dran.

00:39:06: das ist immer so ein Paket.

00:39:07: und dann haben wir den einen oder anderen Förderer der sagt naja mir es aber zb Demokratieförderung total wichtig.

00:39:14: ich würde gerne was in dem Bereich fördern oder Physik für vierjährige oder eben Berufsorientierung.

00:39:22: also auf so einer Ebene kann man da zusammenkommen auf uns zukommen.

00:39:28: dem sind natürlich keine Grenzen gesetzt.

00:39:30: und ja wir träumen davon, dass es noch viele mehr gibt die uns unterstützen.

00:39:36: die eine ganz einfache Möglichkeit ist, in unseren Fördervereinen einzutreten.

00:39:41: Der hat über tausend Mitglieder und mit twenty-fünf Euro Jahresbeitrag gibt man nicht nur ein bisschen Geld sondern auch seinen guten Namen und zeigt einfach diese gesamtgesellschaftliche Unterstützung.

00:39:51: Das heißt es muss im Testament nicht immer nur das Tierheim sein Auch die Union ist möglich.

00:39:54: Genau Danke für die Brücke!

00:39:56: Auch das ist natürlich möglich.

00:40:00: Und auch schon passiert tatsächlich

00:40:01: Abschaffung, Golddepots alles.

00:40:06: Das ist natürlich immer auch eine Vertrauensebene, also insofern würde ich immer appellieren kommt auf uns zu meldet euch bei uns und dann sprechen wir da auch gerne sehr persönlich drüber.

00:40:14: Der Vorbereitung auf diese Podcastfolge habe ich so gedacht es wäre doch eigentlich total cool es gäbe die Junior Uni für Erwachsene.

00:40:20: Dann hab' ich erst gedacht das ist ja eigentlich die VHS.

00:40:23: aber dann habe ich gedacht wär's nicht ein total gutes Konzept erwachsene Leute mal genauso in Kurse reinzuschicken wie... ... die Jugendlichen und Kinder das bei euch machen.

00:40:32: Ja, noch cooler wäre es wenn die Jugendliche und Kinder... ... das dann anbieten als Kurs!

00:40:36: Ja ist ein cooles Konzept, ähm... Machen wir mal!

00:40:43: Also natürlich, wir haben so viele tolle Möglichkeiten und wir toben uns schon immer aus.

00:40:48: Aber wir müssen auch Grenzen ziehen.

00:40:50: also ja wenn sich jemand jetzt berufen fühlt das zu tun ich glaube die VS macht übrigens ganz viel tolle Arbeit auch schon in dem Bereich dann wäre das ein cooles Konzept.

00:40:58: Wir versuchen schon über Veranstaltungen explizit für alle machen, also unser großes Sommerfest.

00:41:03: Da kommen die Kids natürlich mit ihren Eltern und ganz oft ist es so dass man insbesondere die Papas vom Legostand nicht mehr weg kriegt.

00:41:10: Also da ist ein großes Miteinander Generationen übergreifend.

00:41:13: wir haben aber auch einen Format entwickelt wo wir insbesondere die Erwachsenen dann in die Rolle der Kinder in der Junior Uni bringen.

00:41:20: das sind aber im Moment eben Veranstaltungen Wo man bestimmten Zielgruppen Besuchergruppen die Möglichkeit gibt dass mal so exemplarisch für eins zwei Stunden zu machen.

00:41:30: Junior Uni, wo sich hinter vielen Türen einfach spannende Experimente oder Entdeckungen verstecken.

00:41:36: Also das machen wir schon auch.

00:41:37: aber unser Kerngeschäft ist es wirklich Kinder und Jugendliche zu begeistern.

00:41:42: Auf der Junior Uni Website steht, du würdest gerne den Kurs Kochenes Wissenschaft besuchen.

00:41:47: So als erwachsene Teilnehmerin wenn es den gäbe!

00:41:50: Warum denn das?

00:41:51: Also warum dieser Titel?

00:41:54: Ich glaube gar nicht so aufgrund des Titels sondern weil ich weiß dass diesen Kurs den gibt's leider nicht mehr aber dass denen zwei Dozenten zusammen gemacht haben und zwar einmal ein Koch Tatsächlich, ein Sternekoch hat das damals gemacht zusammen mit einer Chemikerin.

00:42:08: Und dann haben die einmal im Labor die Tüten super analysiert und was hat sie für Bestandteile?

00:42:12: Was ist da drin?

00:42:13: Dann haben die es nachgekocht.

00:42:15: also so einfach aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln das Thema Ernährung anzupacken, Bestandtheile und vor allen Dingen Kochen hat irgendwie eine Bedeutung für uns alle.

00:42:25: oder Essen sich zu versorgen Und in diesem Kurs ist das so schön.

00:42:29: Man wird abgeholt, wo jeder abgehult werden kann und es geht tief in die Chemie und dann geht's aber auch wieder zurück in was kann ich denn für mich persönlich vielleicht auch ändern?

00:42:38: Insofern fand ich war das ein ganz tolles Konzept, was dieses Interdisziplinäre auch zeigt, dass wir immer versuchen den aus dem Lebensraum abholen, in ein spannendes Thema reinbringen gerne von mehreren Seiten- und Facetten beleuchten und dann auch wieder Dinge mitzunehmen, die man zu Hause weiter machen kann.

00:42:55: Da kommst du jetzt natürlich nicht drumherum, dann musst du uns auch dein Lieblingsrezept verraten.

00:43:00: Das kochst Du am liebsten!

00:43:01: Oha!

00:43:05: Tatsächlich esse ich einfach unglaublich gerne Salat und hab den auch immer in meiner Mittagspause dabei und bereite ihn auf unterschiedliche Art und Weisens.

00:43:13: Und ansonsten ist es die Mariatreaktion bei Bratkartoffeln.

00:43:16: habe ich irgendwann

00:43:16: mal gelernt?

00:43:17: Ja zum

00:43:18: Beispiel.

00:43:19: Ihr habt mich verloren...

00:43:22: Also die Junior Uni ist in allen Lebenslagen eine gute Anlaufstelle, auch kulinarisch.

00:43:29: Unsere letzte Frage ist immer die gleiche für alle Gäste, die bei uns sind nämlich du müsstest dir bitte einmal vorstellen wenn ein Banner hinge an einem prominenten Ort in der Stadt wo man den gut sehen könnte.

00:43:43: Du hättest den zur freien Verfügung und könntest darauf schreiben, meine Botschaft ein Kochrezept oder was auch immer.

00:43:50: Was stünde da?

00:43:54: Also ich würde vielleicht so'n bisschen in der Historie bleiben als der Ursprungs-Slogan der Junior Uni war.

00:43:59: ja Mut zur Zukunft Und ich würd daraus gerne machen gemeinsam Zukunft gestalten.

00:44:05: So ist verabredet

00:44:08: Cool.

00:44:08: Wann ist er sichtbar?

00:44:10: Gesprächen mit der Sparkasse.

00:44:12: Ich denke, wenn die den am Turm ausrollen, dass wir doch eine gute Werbung für euch.

00:44:15: Oder vielleicht,

00:44:15: wenn ihr denn die Party in der Stadthalle, das man da vielleicht was arrangiert?

00:44:19: Können wir mal gucken.

00:44:20: Bestimmt auch das.

00:44:20: Zumindest im Moment genug Gerüst an Bannern zu bringen.

00:44:24: So!

00:44:25: Vielen Dank, dass du da warst.

00:44:26: Ganz herzlichen

00:44:27: Dank für dein Besuch.

00:44:27: Das war ein spannender Einblick in eure Welt.

00:44:29: Vielen herzliche Dank.

00:44:30: Danke euch für das schöne spannende Gespräch.

00:44:41: Unterstützt von Studio

00:44:43: One, dem

00:44:44: Co-Working Space in Elberfeld am Neumarkt.

00:44:47: Produziert von Potpot Studio.

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